[7.3.26] Von der Demo: Take Back the Streets! Gemeinsam gegen Antifeminismus!

Am 7. März 2026 waren wir mit 300 Menschen auf der Straße, um gemeinsam gegen Antifeminismus, patriarchale Gewalt und rechte Ideologien zu demonstrieren. Unter dem Motto „Take Back the Streets!“ zog die Demonstration laut, kämpferisch und solidarisch durch die Stadt.

Foto von Demo

In mehreren Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, wie eng Antifeminismus mit rechten Netzwerken, patriarchalen Machtstrukturen und queerfeindlicher Politik verbunden ist – in Deutschland ebenso wie weltweit. Thematisiert wurden unter anderem Angriffe auf reproduktive Rechte, die zunehmende Queerfeindlichkeit sowie die Situation feministischer Bewegungen etwa in Kurdistan, Iran und anderen Regionen. Wir forderten besseren Schutz vor patriarchaler Gewalt, ausreichend Frauenhausplätze, die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, den Schutz queerer Identitäten sowie einen grenzenlosen, solidarischen Feminismus.

Auch Stimmen von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, wurden über abgespielte Beiträge hörbar gemacht. Auch wurde an all jene FLINTA erinnert, die wegen Care-Arbeit oder anderer Mehrfachbelastungen häufig nicht an solchen Aktionen teilnehmen können.

Die Stimmung auf der Demonstration war solidarisch, wütend und entschlossen. Wir zogen vom Friedensplatz durch die Altstadt, über den Bertha-von Suttner-Platz und wieder zurück. An einigen Stellen wurden wir von augenscheinlichen Männergruppen angepöbelt, was uns nur noch einmal bestärkt, wie wichtig unsere Demo und unser gemeinsames Kämpfen ist. Am Rand der Demo gab es aber auch viel Zuspruch, am Stadthaus warfen Unbekannte ein beleuchtetes Transparent über die Brüstung: „Flinta unite!“. Nach dem letzten Redebeitrag auf der Abschlusskundgebung tanzten viele gemeinsam den Flashmob der internationalen Kampagne OneBillionRising – ein kraftvoller und verbindender Moment.

Gemeinsam haben wir klar gemacht: Der Kampf gegen Antifeminismus und patriarchale Gewalt geht weiter: Auf der Straße und im Alltag!

Danke an alle, die dabei waren und sich mit uns die Straßen gemeinsam laut und kämpferisch genommen haben. Und ein Dankeschön an alle, die bei der Organisation, Technik, Awareness und Durchführung der Demo geholfen haben.